Modedesign.

Der Wert der Kleidung, liegt im künstlerischen Ansatz eines Jeden Details und der Verarbeitung von Emotionen. Die Verwendung von natürlichen Materialien unterstreicht die Wertigkeit der qualitativen Handarbeit. VerschiedeneTraditionenwerden modern inszeniert, es findet eine DesignerrischeVerknüpfung zwischen Moderne und weltweiten Kulturen statt.

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Diablada - Tanzkostümierungen der bolivianischen 

                    Mienenarbeiter und die Praktizieren der

                    Maserade als Inspiration für eine Modekollektion

2017

Verhüllung des Körpers - nicht der Haltung.

Die Verhüllung von Körper und Gesi- cht soll dem Äußeren eine neue Hülle geben und die Emotionale und auch magische Ebene nach außen transportieren. Doch die Emotionen sind in zweierlei Hinsicht zu unterteilen, zu einem die Emotionen der Träger, der Tänze,  zum anderen die der Betrachter. Die Tänzer sind die Personen, die Teil eines uralten Ritus sind und ihre Ehre erweisen, einen Büßertanz vollführen, um sich zu be-freien. Die Tänzer geben sich mit Körper und Geist für eine magische Instanz hin. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um christlichen oder heidnischen Glauben handelt. Es wird eine Kultur am Leben erhalten, ein uraltes Reinigungsritual. Die andere Seite, die des Betrachters, ist eine äußerst persönliche Wahrnehmung. Geprägt von der Sicht eines Kindes. Es handelt sich umAngst und Furcht die beim Anblick der teuflischen Masken entsteht. Unbestimmte Energie geht von ihnen in ihrer beängstigenden Starrheit aus. Mehr als nur ein lebendiges Augenpaar blickt in alle Richtungen und in die Gesichter der Zuschauer. Es wirkt surreal, albtraumhaft. Diese Unmengen an gleichzeitigen Emotionen führen zu einer Explosion und bekanntlich fürt eine Explosion zu Zerstörung. Zerstörung ist wichtig, um etwas Neues zu kreieren. Elemente der Zerstörung, der Dekonstruk- tion und der neuen Findung sind also wichtig in der Arbeit. Neuinterpretationen von Details. Zusätzlich wird das moderne Bedürfnis aufgegriffen Bekleidung für beide Geschlechter zu konzipieren. Es soll eine Geschlechter- neutrale Kollektion entstehen, dabei werden sowohl Elemente aus der Herrenbekleidung und Damenbekleidung kombiniert. Gerade durch die Verhüllung des Gesichtes gerät die Geschlechterdarstellung in den Hintergrund. Die Designs sollen Bewegungen betonen und spielen daher mit Volumen, Steife und Öffnung. Die Kombination der Einzelteile in Lagen- looks unterstreicht die Gesten des Trägeres. Gedacht ist an eine „kosmokulturelle“ Arbeit, die sich mit Kultur eines anderen Landes (Bolivien) auseinandersetzt und versucht diese mittels ei- genen, neuen Elementen in das Hier und Jetzt zu verfrachten. Es soll auf das Land aufmerksam machen und deren Kultur würdigen.

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Dimension Time 

Kollektion auf der Inspiration von 

Anaglyph Fotografien und dem Zeitgedanken von Michael Ende

2016

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10 KmH

Gruppenarbeit zum Thema Monochrom 

Diablada

Foto: Alice Wonder Model: Viktoria Ivanel